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Fünf Vorsätze für lokale Betriebe, die tatsächlich etwas ändern
Vorsätze scheitern, weil sie zu groß sind. Diese fünf sind so klein, dass sie neben dem Tagesgeschäft funktionieren, und jeder ist nach vier Wochen messbar.
„Wir müssen mehr Marketing machen“ ist kein Vorsatz. Es ist ein schlechtes Gewissen mit Termin.
Vorsätze scheitern nicht an mangelnder Einsicht. Sie scheitern daran, dass sie zu groß sind für einen Betrieb, in dem das Telefon klingelt. Die folgenden fünf sind bewusst klein. Jeder kostet weniger als eine Stunde pro Woche, und bei jedem sehen Sie nach vier Wochen, ob er wirkt.
Nehmen Sie sich nicht alle fünf vor. Nehmen Sie sich einen.
1. Fragen, woher die Anfrage kommt
Der Satz lautet: „Darf ich kurz fragen, wie Sie auf uns gekommen sind?“ Am besten am Ende des Gesprächs, wenn der Termin steht.
Ein Zettel neben dem Telefon, fünf Spalten, ein Strich pro Anfrage. Mehr ist es nicht.
Nach vier Wochen wissen Sie, welcher Kanal Ihre Anfragen bringt. Die meisten Betriebe erleben dabei mindestens eine Überraschung, und fast immer stellt sich heraus, dass Geld in etwas fließt, das nichts beiträgt. Ausführlich steht das in Woher kommen Ihre Kunden?.
Aufwand: zehn Sekunden pro Anruf. Messbar nach: vier Wochen.
2. Nach jedem Auftrag um eine Bewertung bitten
Ausnahmslos, im Moment der Abnahme, wenn der Kunde zufrieden ist.
Zufriedene Kunden bewerten selten von allein, verärgerte fast immer. Ohne aktives Fragen bekommen Sie deshalb ein Profil, das schlechter aussieht als Ihre Arbeit. Der Satz und der Ablauf dahinter stehen in Bewertungen entstehen nicht von selbst.
Aufwand: acht Sekunden pro Auftrag. Messbar nach: vier Wochen, an der Zahl im Profil.
3. Das Google-Unternehmensprofil einmal richtig herrichten
Das ist der einzige Vorsatz auf dieser Liste, der einmalig ist statt laufend. Eine Stunde, und zwar einmal.
Kategorie prüfen, Leistungen eintragen, Feiertage hinterlegen, fünf echte Fotos hochladen, Link auf die passende Unterseite setzen. Was im Einzelnen dazugehört, steht in Das Google-Unternehmensprofil.
Kein anderer Handgriff im lokalen Marketing hat ein besseres Verhältnis von Aufwand zu Wirkung. Und er kostet nichts außer der Stunde.
Aufwand: eine Stunde, einmalig. Messbar nach: drei Monaten, in der Profilstatistik.
4. Einmal im Monat etwas veröffentlichen
Einmal. Nicht dreimal die Woche.
Eine abgeschlossene Arbeit, ein Vorher-nachher, der neue Azubi, eine Sache, die Kunden regelmäßig falsch verstehen. In Ihr Google-Profil und in den einen Kanal, der bei Ihnen tatsächlich läuft.
Der häufigste Fehler ist, mit dreimal wöchentlich anzufangen und nach fünf Wochen aufzuhören. Zwölf Beiträge im Jahr, die verlässlich kommen, wirken mehr als sechzig in acht Wochen und danach Stille. Welcher Kanal sich bei Ihnen überhaupt lohnt, klären Sie mit Social-Media-Profile prüfen.
Aufwand: zwanzig Minuten im Monat. Messbar nach: sechs Monaten.
5. Zweimal im Jahr die Angaben prüfen
Öffnungszeiten, Telefonnummer, Adresse, Preise, Team. Auf der Website, im Google-Profil, in den Verzeichnissen.
Das klingt nach Kleinkram und ist es nicht. Falsche Angaben kosten Anfragen, die nie ankommen, und niemand meldet sich, um Sie darauf hinzuweisen. Der Ablauf für den Vormittag steht im Online-Frühjahrsputz.
Aufwand: zwei Stunden, zweimal im Jahr. Messbar nach: sofort, an der Zahl der Fehler, die Sie finden.
Warum Sie nur einen davon nehmen sollten
Fünf gleichzeitig bedeutet erfahrungsgemäß fünf abgebrochen.
Nehmen Sie den, bei dem Sie am wenigsten wissen. Wenn Sie nicht wissen, woher Ihre Anfragen kommen, nehmen Sie den ersten. Wenn Sie unter zwanzig Bewertungen haben, nehmen Sie den zweiten. Wenn Ihr Google-Profil seit Jahren unangetastet ist, nehmen Sie den dritten.
Wenn er nach vier Wochen läuft und keine Kraft mehr kostet, nehmen Sie den nächsten.
Was Sie heute tun können
1. Einen der fünf auswählen.
2. Aufschreiben, was Sie in vier Wochen sehen wollen. Eine Zahl, nicht ein Gefühl.
3. Den heutigen Ausgangswert notieren. Wie viele Bewertungen haben Sie jetzt? Wie viele Profilaufrufe im letzten Monat?
4. Einen Termin in vier Wochen setzen, an dem Sie nachsehen.
Wo ich dabei helfe
Alle fünf können Sie selbst umsetzen. Das ist nicht falsche Bescheidenheit, sondern die ehrliche Einschätzung: Für einen Betrieb, der bei null anfängt, bringen diese fünf Punkte mehr als jedes bezahlte Angebot.
Meine Arbeit fängt danach an. Wenn die Grundlagen stehen und Sie trotzdem hinter drei Wettbewerbern liegen, dann liegt es an etwas, das man messen muss. Dafür gibt es den Wettbewerbs-Check für 390 €. Und wenn die Punkte klar sind, aber im Alltag liegen bleiben, ist genau das der Grund, warum es die laufende Betreuung gibt.
Wählen Sie jetzt einen aus. Ein Vorsatz, der heute anfängt, schlägt fünf, die im März noch auf der Liste stehen.